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Kaltern an der Weinstraße

Rastenbachklamm bei Kaltern

Eine Klammwanderung mit Treppen, Stegen und rauschendem Wasser, die auch wanderfaule Kinder trägt. Unser Dreijähriger ist die ganze Strecke selbst gelaufen. Oben wartet ein Aussichtspunkt über dem Kalterer See, auf dem Rückweg ein Picknick im Wald.

Aktualisiert am

Zwei Kinder auf der Aussichtsplattform über dem Kalterer See am Ende der Rastenbachklamm

Lage

Lage: Rastenbachklamm bei KalternKalternBozenMeran
Kartendaten: Natural Earth (gemeinfrei). Lage der Ziele ungefähr.

Entwurf – vor Veröffentlichung prüfen:

  • Dauer und Länge der Runde prüfen (alter Text widersprüchlich: 1–2 Std.)
  • Startpunkt: in Altenburg oder unten am See? Richtung der Wanderung klären
  • Koordinaten des Einstiegs prüfen

Unsere Jungs sind beim Wandern eher Team gemütlich, und die Rastenbachklamm wird oft als „abwechslungsreich, aber anspruchsvoll“ beschrieben. Wir sind mit Respekt losgegangen. Am Ende wurde es eines unserer schönsten Familienerlebnisse überhaupt.

Treppen, Stege und das Rauschen

Wir sind am Parkplatz in Altenburg gestartet, von dort führt ein ausgeschilderter Weg zum Einstieg. Nach wenigen Minuten war klar, warum diese Klamm Kinder so packt: steile Metalltreppen, schmale Stege, Felswände und neben einem die ganze Zeit das Brausen des Wassers. „Das sieht ja aus wie im Film“, kam von hinten.

Kind am Bach in der Rastenbachklamm Kind wandert auf dem Waldweg durch die Klamm Kind steigt über Felsstufen in der Klamm

Der Weg ist gut gesichert und in kurze Abschnitte geteilt: die nächste Treppe, die nächste Plattform, der nächste kleine Wasserfall. Genau das hält Kinder bei Laune. Alle paar Meter: „Schau mal!“ – „Wie tief geht das?“ – „Ich will die nächste Treppe nehmen!“ Von Fußfaulheit keine Spur.

Familie auf dem gesicherten Weg entlang der Felswand

Oben über dem See

Am Ende zieht der Weg noch einmal an, und wir hatten ernsthafte Zweifel, ob die Motivation hält. Aber „bis ganz nach oben“ war Antrieb genug. Und dann standen wir alle auf der Plattform, unter uns der Kalterer See, dahinter die Berge. Ein echter Gänsehautmoment.

Zwei Kinder auf der Aussichtsplattform über dem Kalterer See

Picknick auf dem Rückweg

Auf dem Rückweg fanden wir im Wald eine Stelle mit großen, flachen Steinen. Aus der kurzen Pause wurde ein langes Picknick. Die Kinder bauten Steintürme, wir saßen im Schatten und hörten dem Wald zu – genau das richtige Tempo nach einem großen Abenteuer.

Was wir beim nächsten Mal wieder so machen

  • Trockenen Tag wählen. Nasse Metalltreppen sind rutschig.
  • Stabile Sohlen. Wanderschuhe sind kein Muss, feste Schuhe schon.
  • Zwischenziele setzen: nächste Treppe, nächste Plattform, nächster Wasserfall.
  • Das Picknick auf den Rückweg legen, als Belohnung.
  • Früh starten. Der Parkplatz ist am Wochenende schnell voll.

Für wen sich die Klamm lohnt

Für Familien mit Kindern ab etwa drei Jahren, die sich beim Wandern sonst schwer motivieren lassen. Unser Kleiner ist die ganze Strecke selbst gelaufen, unser Großer hat jeden Stein kommentiert. Solche Touren machen Kinder selbstbewusster: Sie merken, dass sie mehr können, als sie dachten. Seitdem gehört die Klamm zu jedem Südtirol-Urlaub.

Häufige Fragen

Ist die Rastenbachklamm mit kleinen Kindern machbar?

Ja, mit Kindern ab etwa drei Jahren, die ein Stück laufen. Der Weg ist gut gesichert, hat aber steile Metalltreppen und schmale Stege. Unser Dreijähriger ist alles selbst gelaufen, an den steilsten Stellen mit einer Hand im Rücken.

Kann man die Klamm mit Kinderwagen gehen?

Nein, wegen der vielen Treppen ist eine Kraxe oder Trage nötig.

Ist die Klamm bei Regen begehbar?

Lieber nicht. Die Metalltreppen werden nass rutschig – besser an einem trockenen Tag starten.

Eure Erfahrungen

Kommentare

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